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  • Democh mit Blumenstrauß neben Landrätin

    Claudia Democh im Gespräch mit der Landrätin des Ilm-Kreises

    Foto: LRA Ilm-Kreis
  • Türschloss mit Schlüssel und Anhänger

    Türöffnung durch Feuerwehr – wer haftet für die Folgen?

    Foto: Margot Kessler/pixelio.de
  • Teilstück einer metallenen Wasserleitung mit Abfluss und Hahn

    Trinkwasserleitungen aus Blei - gefährlich und inzwischen auch verboten!

    Foto: Günter Havlena/pixelio.de
  • Dokument mit einem Stift darauf

    Ihr Anliegen in guten Händen

    Sie können sich jederzeit schriftlich oder mündlich an die Bürgerbeauftragte wenden. Nutzen Sie auch unser Onlineformular auf dieser Webseite.

Barrieren und Teilhabe bei Ämtern und Behörden - Vortrag und Gespräch mit Betroffenen in Sonneberg

Auf Einladung des Vereins „miteinander e.V. – Verein für systemische Sozialarbeit“ und im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema „Barrieren und Teilhabe bei Ämtern und Behörden“ stellte Dr. Kurt Herzberg am 03.05.2022 im Teilhabezentrum in Sonneberg die Tätigkeit und das Aufgabenfeld des Thüringer Bürgerbeauftragten vor. Im Anschluss folgte eine intensive Gesprächsrunde, in der die ca. 30 anwesenden Bürgerinnen und Bürger von ihren vielfältigen Erfahrungen im Umgang mit Barrieren und Ämtern berichteten.

Zunächst wurde deutlich, dass eine leicht verständliche Sprache Grundvoraussetzung für eine uneingeschränkte Teilhabe und den Zugang zur Verwaltung ist. Oft sind behördliche Formulare und Bescheide aber immer noch schwer verständlich. Daneben wurde beklagt, dass mit der Corona Pandemie der Zugang zu Leistungen der Verwaltung immer häufiger nur noch digital und über das Internet möglich ist. Dies ist jedoch für eine Vielzahl von Menschen mit Behinderungen und insbesondere auch sozial schwache Menschen eine große Barriere, weil sie mit der Technik nicht umgehen können, das Internet gar nicht verfügbar ist oder eine Anschaffung der Technik nicht finanzierbar ist.

Der Bürgerbeauftragte betonte, dass die Verwaltung den Teil der Bevölkerung, der mit der Digitalisierung nicht Schritt halten kann, nicht zurückzulassen darf. Herzberg: „so wie die Digitalisierung zahlreiche Vereinfachungen mit sich bringt, wie zum Beispiel die Möglichkeit in bestimmten Bereichen Anträge über das Internet und damit unabhängig von Öffnungszeiten einreichen zu können, kann dies aber auch Barrieren für sozial oder krankheitsbedingt benachteiligte Menschen darstellen. Diese Menschen darf die Verwaltung nicht buchstäblich vor der Tür stehen lassen, sondern muss Ihnen  die Möglichkeit eines direkten und persönlichen Kontakts geben.“

Der Verein „miteinander e.V.“ wird unter den von ihm begleiteten Menschen in der kommenden Woche eine Umfrage durchführen. Dabei sollen Barrieren im jeweiligen sozialen Umfeld benannt und Lösungsvorschläge gesammelt werden. Das Ergebnis wird dem Bürgerbeauftragten übergeben.

Kontakt zum Verein: http://www.miteinander-neuhaus.de/startseite.html

Dr. Kurt Herzberg und Mitarbeiterinnen des Vereins
v.l.n.r.: Dr. Kurt Herzberg, Melanie Weigel, Anja Stammberger, Foto: Thüringer Bürgerbeauftragter

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